Drei Erwachsene prüfen gemeinsam Fotos auf einem Tablet vor der Veröffentlichung.

Würde und Einwilligung

Humanitäre Bilder teilen, ohne Menschen zu gefährden

Informierte Einwilligung einholen, Risiken bewerten und Kontext, Würde und personenbezogene Daten schützen.

  • Unabhängiger Wegweiser
  • Nur offizielle Links
  • Redaktionelle Prüfung :

Das Wichtigste

Das Wichtigste

Erklären Sie, wer warum, wo und wie lange veröffentlicht und welche Risiken bestehen. Eine Ablehnung darf die Hilfe nicht beeinflussen. Prüfen Sie Gesicht, Name, Ort, Geschichte und Metadaten.

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10
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Einwilligung als Gespräch verstehen

Erklären Sie Zweck, Kanäle, Publikum, Dauer und Grenzen eines späteren Widerrufs in verständlicher Sprache. Schweigen, Müdigkeit oder Abhängigkeit sind keine Einwilligung.

Risiken über das Gesicht hinaus prüfen

Kleidung, Narben, Gebäude, Kennzeichen, Standortdaten oder Erzählungen können identifizieren. Minimieren Sie Daten und holen Sie bei Zweifel Schutzberatung ein.

Menschen statt Not-Symbole zeigen

Vermeiden Sie demütigende Posen, Inszenierung und unnötig grafische Bilder. Prüfen Sie Namen, Daten, Orte und Zitate und beteiligen Sie Menschen möglichst an der Auswahl.

Dateien schützen und Widerruf planen

Begrenzen Sie Zugriff und Aufbewahrung, entfernen Sie riskante Standortdaten und halten Sie einen Korrekturkontakt bereit. Kopien Dritter bleiben nur begrenzt kontrollierbar.

Vor Veröffentlichung in 6 Schritten entscheiden

  1. 1

    Zweck klären

    Redaktionellen Bedarf und Kanäle erklären.

  2. 2

    Ohne Druck sprechen

    Informieren, zuhören und echte Ablehnung ermöglichen.

  3. 3

    Identifikation prüfen

    Gesicht, Stimme, Ort, Geschichte und Metadaten ansehen.

  4. 4

    Darstellung kontrollieren

    Würde, Genauigkeit und Kontext sichern.

  5. 5

    Dateien schützen

    Zugriff, Kopien, Dauer und Standort begrenzen.

  6. 6

    Nachsorge planen

    Kontakt, Widerruf und Korrektur dokumentieren.

Situationen für eine Pause

  • Einwilligung unter Druck oder akutem Stress.
  • Erkennbares Kind ohne Schutzprüfung.
  • Gesundheits-, Migrations- oder Ortsdaten mit zusätzlichem Risiko.
  • Grafische Bilder nur für Schockwirkung.
  • Dateien ohne Zugriffskontrolle.

Häufige Fragen

Reicht ein unterschriebenes Formular?

Nein. Einwilligung muss verstanden, frei, spezifisch und informiert sein; das redaktionelle Risiko bleibt zu prüfen.

Müssen Gesichter immer verpixelt werden?

Nein. Es hängt von Einwilligung, Kontext und Risiko ab; Verpixeln verhindert Identifikation nicht immer.

Kann ein veröffentlichtes Bild entfernt werden?

Der Herausgeber kann eigene Kanäle ändern, aber die Löschung fremder Kopien nicht garantieren.

Offizielle Quellen

Prüfen Sie Datum und Bedingungen stets bei der offiziellen Quelle.